Dienstag, 27. Dezember 2011

Warum können wir nicht ökumenischer sein und uns näher an die evangelische Kirche annähern?

(Evangelische Landes-) Kirche (von Westfalen) will Patenamt neu definieren: "Die Evangelische Landeskirche von Westfalen erwägt, eventuell auch eine Taufe zu ermöglichen, wenn keiner der Paten der evangelischen Kirche angehört. [...] Das Patenamt solle deshalb jetzt »theologisch reflektiert werden – mit Blick auf die gesellschaftliche Wirklichkeit, in der Kirchenbindung nicht mehr selbstverständlich ist«, heißt es seitens der Landeskirche." Na dann ...

Kommentare:

M hat gesagt…

Ich versteh die Überschrift nicht im Zusammenhang mit dem - auch nicht sehr aussagekräftigen - Artikel? Will die Ev. Ki. auch katholische Paten zulassen? Davon ist aber im Artikel nicht die Rede. Was wäre dann "ökumenischer" - wenn die Katholische Kirche auch Nicht-Katholiken als Taufpaten zulassen würde? Im Artikel ist eigentlich nur von Nicht-Kirchenleuten die Rede.
Ich versteh das ganze nicht. Da verwässert die Kirche und wundert sich dann, dass sie für die Menschen nicht mehr attraktiv ist. Und meint, wenn sie noch mehr verwässern würde, würde sie noch attraktiver.
Klar, man sollte keine Taufe verweigern, nur weil es keine Paten gibt! Oder der Pfarrer selbst springt als Pate ein, das war früher gang und gäbe (bzw. die Pfarrfrau, das geht natürlich nur bei den Evangelen). Meine Güte, stellts euch nicht so an!

U. hat gesagt…

Die Überschrift war ironisch gemeint. Die ev. kirchl. Gemeinschaften betreiben einen permanenten Ausverkauf aller Überzeugungen, nun des Patenamtes. Da ist es nicht verwunderlich, dass katholische Kirche und evangelische kirchliche Gemeinschaft Schwierigkeiten in der Ökumene haben - wenn die Protestanten sich immer weiter vom Gemeinsamen entfernen. Was bringt denn ein Pate, der nicht seine Aufgaben als Pate wahrnehmen kann: Den Eltern zu helfen das Kind im Glauben zu erziehen

Dem zweiten Teil des Kommentars stimme ich ausdrücklich zu.